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In
Leopold Mozarts Heimat erinnert vieles an die Künstlerfamilie
Die „vatterstadt meines papa“ nannte Wolfgang Amadé
Mozart Augsburg. Augsburg gehört neben Salzburg und Wien zu den drei
Städten, die sich „Mozartstadt“ nennen und ist Mitglied
im Verein Europäische Mozartwege. Mozarts Vorfahren stammen aus dem
„Schwäbischen Mozartwinkel“ im Augsburger Land, die Künstlerfamilie
war seit 1643 in Augsburg tätig. Leopold Mozart – Vater, Erzieher
und Musiklehrer des berühmten Komponisten – wurde 1719 in Augsburg
geboren. Sein genialer Sohn kam zwischen 1763 und 1790 fünfmal nach
Augsburg: als Verwandter, als Musiker oder als „Tourist“.
In der Stadt selbst erinnern das Mozarthaus, zahlreiche Mozartstätten
und Musikreihen zum Thema Mozart an die Künstlerfamilie.
Über Generationen waren die Mozarts als Handwerker- und Künstlerfamilie
in Augsburg tätig – als Baumeister, Bildhauer oder Buchbinder.
Im Geburtshaus Leopold Mozarts in der Frauentorstraße stößt
man auf diese Vorfahren von Wolfgang Amadé Mozart und den weltweit
größten Bildbestand zum Thema Mozart. Im Fronhof, bei der ehemaligen
Residenz der Augsburger Fürstbischöfe, steht das Mozart-Denkmal.
In der Fuggerei erinnert eine Steintafel daran, dass der Maurer Franz
Mozart – der Urgroßvater des Komponisten – in der ältesten
Sozialsiedlung der Welt gelebt hat.
Wolfgang Amadé Mozart war 1763, 1766, 1777, 1781 und 1790 in der
„vatterstadt meines papa“. Mozart lernte hier das „Bäsle“
kennen, dem er fortan, später als anstößig empfundene
Briefe schrieb, er besichtigte den Goldenen Saal im Augsburger Rathaus,
musizierte im Konzertsaal in den Fuggerhäusern und stieg im Hotel
„Weißes Lamm“ im Domviertel ab (wo heute eine Gedenktafel
an diesen Besuch erinnert). Er besuchte den Orgelbauer Johann Andreas
Stein in dessen Haus in der Maximilianstraße und spielte auf Orgeln
in der Barfüßerkirche und in der Ulrichskirche.
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